Juso-AG Friedberg und Nachbarstädte reaktiviert

Freitag, 18.Dezember 2009 von Tobias Gniza

Aktuell

199596_0_gross_182032Die Sozialdemokraten in der Kreis- und der Kurstadt haben wieder eine Nachwuchsorganisation. Die »Juso-AG Friedberg/Bad Nauheim und Vororte«, kurz Juso AG FB/BN, hat sich gegründet.
Nachdem es jahrelang keine aktive Juso-AG mehr in den beiden Nachbarstädten gab, sammelte sich jetzt eine junge, engagierte Truppe, um die Wiedergründung einzuleiten und Friedberg als Kreis- und Kernstadt wieder in den Mittelpunkt politischer Arbeit und Jugendangebote zu rücken.

Bei der Jahreshauptversammlung entschieden sich die Mitglieder für einen Vorstand mit Doppelspitze: Zu Sprechern der AG gewählt wurden die 17-jährige Schülerin Elisa Scaramuzza, die auch im Juso-Unterbezirk als Beisitzerin aktiv ist und sich besonders in der Schulpolitik engagiert, und der 25-jährige Student Benjamin Ster, jüngster Stadtverordneter in Friedberg und ebenfalls im Juso-Unterbezirk aktiv.

Neben der Vorstandswahl legte die AG in ihrer konstituierenden Sitzung den Fokus auf die inhaltliche Arbeit. So wurden in einem »Brainstorming« die Erwartungen an die künftige AG und die Fähigkeiten der Mitglieder ausgelotet. Um eine gemeinsame Vision für die kommende Arbeit zu entwickeln, erarbeitete die Gruppe Aufgaben, Werte und Themenfelder, die sie als junge Sozialdemokraten ansprechen. Neben der Grundidee wurden auch die daraus resultierenden Aktionen in einem Konzept festgehalten.

So möchte sich die AG intern besonders der politischen Willens- und Weiterbildung, der Entwicklung und Schärfung eines eigenen politischen Profils und dem Einüben politischer Arbeit und Prozesse widmen. Klares Ziel der AG müsse ebenfalls sein, das soziale und jugendfreundliche Friedberg wieder hervorzuheben, indem man die Gesellschaft für junge Inhalte sensibilisiere und beginne, etwas »in den Köpfen zu bewegen«. »Friedberg muss eine Stadt werden, in der die Jugendlichen sich gerne engagieren und einbringen«, betonte AG-Sprecherin Elisa Scaramuzza. Dies gelte auch für interessierte Jugendliche, die die Jusos unterstützen wollen. »Jede und jeder Interessierte im Alter zwischen 14 und 35 Jahren kann bei uns mitmachen oder einfach mal vorbeischauen – eine SPD-Mitgliedschaft ist nicht notwendig«, so ihr Kollege Benjamin Ster. Die AG wird sich künftig wöchentlich zu einem lockeren Stammtisch- und Spieleabend treffen und einmal im Monat zu einem öffentlichen Forum einladen.

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