Deshalb sind wir Feministinnen
Weil Frauenarbeit nie aufhört und unterbezahlt oder unbezahlt, langweilig und monoton ist, weil wir die Ersten sind, die entlassen werden, weil es wichtiger ist, wie wir ausschauen, als was wir können, weil es unsere Schuld ist, wenn wir vergewaltigt werden, weil wir es provoziert haben, wenn wir geschlagen werden, weil wir nymphomanisch sind, wenn wir Freude beim Sex haben und frigide, wenn wir keine haben, weil uns nur der richtige Mann fehlt, wenn wir Frauen lieben, weil wir ungeduldig und hysterisch sind, wenn wir zu viele Fragen stellen, weil wir egoistische Rabenmütter sind, wenn wir staatliche Kinderbetreuung fordern, weil wir aggressiv und unweiblich sind, wenn wir für unsere Rechte kämpfen und schwach sind, wenn wir es nicht tun, weil wir Torschlusspanik haben, wenn wir heiraten wollen, weil wir unnatürlich sind, wenn wir es nicht wollen, weil wir gewissenlos sind, wenn wir abtreiben und weil an atomarer Hochrüstung mehr Interesse besteht als an der Verbesserung von Verhütungsmitteln…

… deshalb und aus vielen, vielen anderen Gründen sind wir Feministinnen!

Quelle: http://www.sjoe.at/

Wir brauchen einen neuen Feminismus!
Es ist wieder Zeit zu kämpfen!

Einen neuen Feminismus zu fordern war in den letzten 20 Jahren so ziemlich das Unsouveränste, was man als Frau tun konnte. Man outete sich damit entweder als „Kampfemanze“ – unweiblich, unschön und unnatürlich aggressiv – oder als schwach, als eine, die sich noch immer als »Opfer der Verhältnisse« begreift. Dabei sind Feministinnen und Feministen schlicht nur Frauen und Männer, die für ihre Rechte kämpfen: und das war und ist bitter nötig.

Wir sind überzeugt: Gleichstellungspolitik ist auch heutzutage noch kein alter Hut.

Wir befinden uns in einer Zeit, in der nicht mehr Männer die Arbeitsstelle ihrer Frauen kündigen können, in der Bildung für Mädchen und Frauen (zumindest in Deutschland) selbstverständlich ist und in der Frauen und Männer sich als gleichberechtigt verstehen. Und dennoch: sexistische Werbung verfolgt uns auf Schritt und Tritt, Frauen werden im Arbeitsleben schlechter bezahlt und von einer gleichen Verteilung der Familienarbeit sind wir meilenweit entfernt. Denn obwohl Frauen heute formal gleiche Rechte haben, sind Frauen und Männer noch immer nicht gleichgestellt. Und das in vielen Bereichen.

Wir Jusos kämpfen für die Gleichstellung der Geschlechter und dafür, dass das Geschlecht in unserer Gesellschaft nicht mehr darüber entscheidet, wer welchen Lebensentwurf hat, wer wo arbeitet oder wie sie oder er gesellschaftlich wahrgenommen und auch eingeordnet wird.

Wir fordern deshalb:

  • eine Arbeitsmarktpolitik, die existenzsichernde Beschäftigung und Gleichberechtigung schafft!
  • eine Familienpolitik, die Männern und Frauen die Möglichkeit eröffnet, gleichermaßen Familie leben und erwerbstätig sein zu können!
  • ein Steuer- und Sozialrecht, das individuelle Lebensentwürfe fördert und absichert.
  • eine Gesellschaft, in der Männer und Frauen tatsächlich Seite an Seite leben, ohne sich um Stereotype, Sexismus und Diskriminierung kümmern zu müssen!

Das ist das Ziel des Feminismus!
Das ist unser gemeinsames Ziel als Jungsozialistinnen und Jungsozialisten!

Was also anderes tun als kämpfen?

Kontakt

Unterbezirk der Jungsozialist*innen in der SPD Wetterau
c/o SPD-Unterbezirk Wetterau
Kleine Klostergasse 16
61169 Friedberg

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. 06031-13388

Vorsitzende: Sarah Krampitz

Nächste Termine

Keine Veranstaltungen gefunden

Bleib in Verbindung

Go to top