In Bad Nauheim soll eine Videoüberwachungsanlage die Probleme am Marktplatz lösen. Nun melden sich die wetterauer Jusos zu Wort und kritisieren diese Pläne.

„Mit großer Sorge haben wir von den Plänen erfahren, am Bad Nauheimer Marktplatz und seinen Seitenstraßen eine Videoüberwachung zu installieren. Nach unserer Auffassung ist dies ein schwerer Eingriff in die Bürgerrechte, den Nutzen halten wir für höchst zweifelhaft.“, so Natalie Pawlik Stadtverordnete in Bad Nauheim und Mitglied des Vorstandes der wetterauer Jusos.

Die Vorsitzende der wetterauer Jungsozialisten Sarah Krampitz stellt zudem die Angemessenheit und Sinnhaftigkeit der Kamerainstallation in Frage. „Wer glaubt denn ernsthaft man könnte Betrunkene durch eine Kamera von Sachbeschädigungen oder Schlägereien abhalten?“, so die Vorsitzende.

Natalie Pawlik ergänzt: „Helfen würde mehr Präsenz der Polizei zu später Abenstunde auf dem Marktplatz, die deeskalierend eingreifen kann und nicht eine Videoüberwachung die Alles und Jeden auf dem Platz ausspäht. Wir brauchen mehr Personal bei der Polizei und keine Einschnitte in die Bürgerrechte.“

Nach der Auffassung der Jusos Wetterau können Kameras keine Prävention erreichen, dies ist nur durch geschultes Personal möglich.

Den Straftaten auf dem Marktplatz müsse man durch Prävention, Intervention und Aufklärung entgegentreten. „Wir halten Kameraüberwachung von öffentlichen Plätzen für den falschen Weg!“, so Krampitz abschließend.

Kontakt

Unterbezirk der Jungsozialist*innen in der SPD Wetterau
c/o SPD-Unterbezirk Wetterau
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Tel. 06031-13388

Vorsitzende: Sarah Krampitz

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