Die Jusos Wetterau finden es zutiefst befremdlich, dass sich die Wetterauer AfD als Biedermeier-Partei darzustellen zu versucht, wie es der neue Fraktionsvorsitzende Hermann jüngst in einem Interview getan hat.
Die Verlautbarungen auf  ihrer Facebook-Seite sowie ihres extrem rechten Vorstandsmitglieds Lichert, sprächen eine ganze andere Sprache.

„Die AfD hat sich insgesamt radikalisiert, die bürgerlichen Kräfte in der Partei haben längst die Flucht ergriffen. Selbst die ehemalige Vorsitzende der AfD-Wetterau hatte ja presse-öffentlich zu verstehen gegeben, dass sie mit so rechten Leuten wie Lichert nicht zusammenarbeiten kann und die Partei verlasse“ erläutert die Juso-Vorsitzende Sarah Krampitz. Dies belege noch ein Mal deutlich, warum ihrer Ansicht nach die AfD auf klarem Kurs in den Rechtsextremismus ist.

„Wenn ich mir die Facebook-Posts der Wetterauer AfD anschaue, dann Frage ich mich wie Herr Hermann in seinem Interview ernsthaft so tun kann, als spräche er für eine konservative Partei. Auf Facebook relativiert man gerne die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg oder teilt rechtsextreme Verschwörungstheorien, wie beispielsweise die bezüglich eines Demogeldes für linke Demonstrierende. Demonstrierende werden in Deutschland sicher nicht von der Regierung bezahlt, sondern nehmen lediglich ein Grundrecht war“ berichtet der Pressesprecher der Jusos, Fabian Hassebrock, über seine Beobachtungen auf der Wetterauer AfD-Seite.

„Wir haben uns köstlich amüsiert als wir sahen, dass die Wetterauer AfD einen Scherz-Antrag über das angebliche Demogeld vom Juso-Bundeskongress als bare Münze nimmt. Als wir jedoch sahen, dass Ihre Anhängerschaft dieses Gerücht tatsächlich glaubt, blieb uns das Lachen im Halse stecken“, zeigt sich der Pressesprecher der Jusos schockiert.

„Wer jeden rechten Bullshit weiterverbreitet und so die Verschwörungstheorien und den Multi-Kulti-Hass derer Anhängerschaft befeuert, ist mindestens rechtspopulistisch und auf jeden Fall ein politischer Brandstifter“ so die Vorsitzende der Wetterauer Jusos Sarah Krampitz weiter.

„Eine Partei die offen mit Ressentiments, rechten Verschwörungstheorien und einem tiefen Hass auf unser politisches System am rechtsextremen Rand unserer Gesellschaft fischt, kann für Demokraten niemals eine „normale, bürgerliche Partei“ sein“, so Krampitz abschließend.

 

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Vorsitzende: Sarah Krampitz

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